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Berufsvorbereitung

Nicht allen jungen Menschen gelingt direkt im Anschluss an die allgemeinbildende Schule der Übergang in eine (betriebliche) Ausbildung. Auf die Herstellung der Ausbildungsreife und die Vorbereitung auf eine Ausbildung zielen daher die verschiedenen Angebote der Berufsvorbereitung. Dabei erhalten die jungen Menschen die Gelegenheit, sich in einem oder mehreren Berufsfeldern praktisch zu erproben, Schlüsselqualifikationen weiterzuentwickeln und ggf. vorhandene Bildungsdefizite auszugleichen.

Berufsvorbereitende Angebote richten sich in aller Regel an Jugendliche, die nicht mehr schulpflichtig sind, deren Berufswahlprozess aber weitestgehend abgeschlossen ist.

Angebote an Oberstufenzentren
Angebot Beschreibung
Berufsqualifizierender Lehrgang im 11. Schuljahr in Vollzeitform (BQL-VZ)

Ist ein Lehrgang an einer beruflichen Schule oder einem Oberstufenzentrum, der sowohl die Möglichkeit des Erwerbs des Hauptschulabschlusses als auch der Vorbereitung auf eine Ausbildung bietet. Die Anmeldung erfolgt mit Anmelde- und Leitbogen der allgemeinbildenden Schulen direkt an den Berufsschulen, die BQL-VZ anbieten.

 

Zielgruppe
Schulabgänger/innen ohne Schulabschluss aus der 9. und 10. Klassenstufe

 

Dauer des Angebotes
12 Monate

 

Zugang/Vermittlung zum Angebot
Die Anmeldeunterlagen werden über die allgemeinbildenden Schulen verteilt bzw. direkt online über www.wege-zum-beruf.de eingestellt. Die Meldefristen bitte bei den Oberstufenzentren erfragen.

 

Ergebnis
Die Grundbildung erfolgt in einem der folgenden Berufsbereiche: (1) Wirtschaft und Verwaltung, (2) Metalltechnik oder Elektrotechnik oder Drucktechnik, (3) Bautechnik oder Holztechnik oder Metalltechnik oder Farbtechnik und Raumgestaltung, (4) Textiltechnik und Bekleidung oder Gesundheit oder Körperpflege, (5) Ernährung und Hauswirtschaft oder Agrarwirtschaft oder Chemie, Physik, Biologie, (6) Sozialwesen.

Ggf. kann eine dem Hauptschulabschluss (HSA) bzw. dem erw. HSA gleichwertige Schulbildung erworben werden.

 

Lernorte
Berufsbildende Schule/Oberstufenzentrum

 

Status
Schüler/in

 

Finanzielle Aspekte
Die Eltern haben Anspruch auf Kindergeld.

 

Wichtige Zusatzinformationen
Vor der Anmeldung muss die Entscheidung für EIN Berufsfeld getroffen werden.

Für Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf, die durch einen einjährigen Lehrgang BQL-VZ nicht oder nicht hinreichend gefördert werden können, werden nach Beendigung des zehnten Schuljahres zweijährige Lehrgänge BQL-FL (Berufsqualifizierender Lehrgang mit Förderschwerpunkt Lernen) angeboten.

 

Gesetzliche Grundlagen
Berliner Schulgesetz § 29

Mehr Informationen unter www.oberstufenzentrum.de

Berufsqualifizierender Lehrgang im 11. und 12. Schuljahr - Förderlehrgang (BQL-FL, 2-jährig)

Ist ein Lehrgang an einer beruflichen Schule oder einem Oberstufenzentrum, der sowohl die Möglichkeit des Erwerbs des Hauptschulabschlusses als auch der Vorbereitung auf eine Ausbildung bietet. Die Anmeldung erfolgt mit Anmelde- und Leitbogen der allgemeinbildenden Schulen direkt an den Berufsschulen, die BQL-FL anbieten.

 

Zielgruppe
Schulabgänger/innen ohne Schulabschluss aus der 9. und 10. Klassenstufe, die besondere Unterstützung im Lernbereich benötigen

 

Dauer des Angebotes
12 Monate

 

Zugang/Vermittlung zum Angebot
Die Anmeldeunterlagen werden über die allgemeinbildenden Schulen verteilt bzw. direkt online über www.wege-zum-beruf.de eingestellt. Die Meldefristen bitte bei den Oberstufenzentren erfragen.

 

Ergebnis
Die Grundbildung erfolgt in einem der folgenden Berufsbereiche: (1) Wirtschaft und Verwaltung, (2) Metalltechnik oder Elektrotechnik oder Drucktechnik, (3) Bautechnik oder Holztechnik oder Metalltechnik oder Farbtechnik und Raumgestaltung, (4) Textiltechnik und Bekleidung oder Gesundheit oder Körperpflege, (5) Ernährung und Hauswirtschaft oder Agrarwirtschaft oder Chemie, Physik, Biologie, (6) Sozialwesen.

Ggf. kann eine dem Hauptschulabschluss (HSA) bzw. dem erw. HSA gleichwertige Schulbildung erworben werden.

 

Lernorte
Berufsbildende Schule/Oberstufenzentrum

 

Status
Schüler/in

 

Finanzielle Aspekte
Die Eltern haben Anspruch auf Kindergeld.

 

Wichtige Zusatzinformationen
Vor der Anmeldung muss die Entscheidung für EIN Berufsfeld getroffen werden.

Für Schülerinnen und Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf, die durch einen einjährigen Lehrgang BQL-VZ nicht oder nicht hinreichend gefördert werden können, werden nach Beendigung des zehnten Schuljahres zweijährige Lehrgänge BQL-FL (Berufsqualifizierender Lehrgang mit Förderschwerpunkt Lernen) angeboten.

 

Gesetzliche Grundlagen
Berliner Schulgesetz § 29
 

Mehr Informationen unter www.oberstufenzentrum.de

Einjährige Berufsfachschule (OBF I)

Ist ein freiwillig besuchter Lehrgang an einer beruflichen Schule oder einem Oberstufenzentrum, der sowohl die Möglichkeit des Erwerbs des Mittleren Schulabschlusses als auch der Vorbereitung auf eine Ausbildung bietet.

 

Notwendige Voraussetzungen
mind. erweiterter Hauptschulabschluss

 

Dauer des Angebotes
12 Monate

 

Zugang/Vermittlung zum Angebot
Die Anmeldung für die einjährige Berufsfachschule erfolgt direkt an der gewünschten Schule.
Die Meldefristen bitte bei den OSZ erfragen.

 

Ergebnis der Teilnahme am Angebot

Grundbildung in einem der folgenden beruflichen Qualifizierungsschwerpunkte: (1) Wirtschaft/Verwaltung, (2) Metalltechnik, (3) Elektrotechnik, (4) Sozialwesen, (5) Bautechnik, (6) Holztechnik, (7) Textiltechnik, (8) Chemie, Physik, Biologie, (9) Drucktechnik, (10) Farbtechnik, (11) Gesundheit, (12) Körperpflege, (13) Gebäudepflege, (14) Agrarwirtschaft, (15) Hauswirtschaft
Bei erfolgreichem Bestehen der dafür notwendigen Prüfungen wird der mittlere Schulabschlusses erworben.

 

Lernorte

  • Berufsbildende Schule/Oberstufenzentrum
  • evtl. Unternehmen (Praktikum)

 

Status
Schüler/in

 

Finanzielle Aspekte
Die Eltern haben Anspruch auf Kindergeld.

 

Wichtige Zusatzinformationen
Bei der Anmeldung muss sich der/die Jugendliche für ein Berufsfeld entscheiden.

 

Gesetzliche Grundlagen
Berliner Schulgesetz

 

Weitere Ifornationen finden Sie unter www.oberstufenzentrum.de

Angebote d. Berufsberatung (SGB III) und des Jobcenters (SGB II)
Angebot Beschreibung
Berufsvorbereitende Bildungsmaßnahme (BvB)

Notwendige Voraussetzungen
Die/der Jugendliche/r muss bei der Berufsberatung der Agentur für Arbeit bzw. Jobcenter gemeldet sein, die Schulpflicht erfüllt und ihren/seinen Wunsch nach Eingliederung in das Berufs- bzw. Arbeitsleben bekundet haben.

 

Dauer des Angebotes
In der Regel 10 Monate. In begründeten Fällen ist eine individuelle Verlängerung möglich.

 

Zugang/Vermittlung zum Angebot
Die/der Mitarbeiter/in der Berufsberatung der Agentur für Arbeit weist nach Prüfung des Bedarfs zu.

 

Ergebnis

  • Erprobung in mehreren Berufsfeldern um eine Berufswahlentscheidung treffen zu können
  • Grundbildung in einem Berufsfeld und betriebliche Praxiserfahrung
  • ggf. Erwerb des Hauptschulabschlusses bzw. eines gleichwertigen Schulabschlusses (mit externer Prüfung)
  • Herstellung von Ausbildungsreife (ggf. als Voraussetzung für die Vermittlung in eine außerbetriebliche Berufsausbildung BaE)

 

Lernorte
Bildungsdienstleister und Berufsbildende Schule/Oberstufenzentrum und Unternehmen (mehrwöchige Praktika)

 

Status
Teilnehmer/in einer BvB-Maßnahme

 

Finanzielle Aspekte
Es wird Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) monatlich gezahlt. Die Eltern haben Anspruch auf Kindergeld.

 

Wichtige Zusatzinformationen
Die Eignungsanalyse ist verbindlicher Bestandteil der Maßnahme. Die Qualifizierung im Berufsfeld erfolgt über die Vermittlung von Qualifizierungsbausteinen, Die Berufswegeplanung erfolgt mit Unterstützung durch Bildungsbegleiter/innen.

 

 

Einstiegsqualifizierung (EQ) / Einstiegsqualifizierung Plus (EQ Plus)

Ist ein sozialversicherungspflichtiges Langzeitpraktikum, das der Vermittlung und Vertiefung von Grundlagen für den Erwerb beruflicher Handlungsfähigkeit und damit als „Türöffner“ für Ausbildung oder im Einzelfall für Beschäftigung dient.

 

Notwendige Voraussetzung/ Zielgruppe
Die/Der Jugendliche mit individuell eingeschränkten Vermittlungsperspektiven muss die Schulpflicht erfüllt haben und bei der Berufsberatung der Agentur für Arbeit bzw. beim Jobcenter ausbildungssuchend gemeldet sein.

 

Dauer des Angebotes
mind. 6 bis max. 12 Monate

 

Zugang/ Vermittlung zum Angebot
Die/der Mitarbeiter/in der Berufsberatung der Agentur für Arbeit oder die/der Arbeitsvermittler/in bzw. Fallmanager/in erteilt nach Prüfung des Bedarfs einen Vermittlungsvorschlag.

 

Ergebnis
betriebliche Praxiserfahrung und Grundbildung in einem ausgewählten Beruf

 

Lernorte
Unternehmen (Langzeitpraktikum) und Berufsbildende Schule/Oberstufenzentrum (Anzahl der Tage abhängig vom Berufsbild)

 

Status
Teilnehmer/in einer Bildungsmaßnahme

 

Finanzielle Aspekte
Es wird ein monatliches Entgelt in einer Höhe von bis 216 € gezahlt und die/der Jugendliche ist sozialversichert. Die Eltern haben Anspruch auf Kindergeld.

 

Wichtige Zusatzinformationen
Die/der Jugendliche schließt mit dem Betrieb einen Praktikumsvertrag ab und es besteht Berufsschulpflicht. Bei Übernahme in eine anschließende Ausbildung erfolgt ggf. die Anrechnung der EQ auf die Ausbildungszeit.

Speziell für Jugendliche mit fachlichem oder pädagogischem Nachholbedarf wird EQ plus angeboten. D.h. die Einstiegsqualifizierung wird ergänzt durch gezielte Unterstützungsangebote, z.B. die ausbildungsbegleitenden Hilfen (abH).

 

Gesetzliche Grundlagen
§235b SGBIII, §16 Abs.1 SGBII i.V.m. §235b SGBIII

Aktivierungshilfen

Aktivierungshilfen für Jüngere stellen ein niederschwelliges Angebot im Vorfeld von Ausbildung, Qualifizierung und Beschäftigung dar. Sie richten sich an Jugendliche und junge Erwachsene (16-24 Jahre), die wegen vielfältiger und schwerwiegender Hemmnisse (multiple Problemlagen) insbesondere im Bereich Motivation/ Einstellungen, Schlüsselqualifikationen und sozialer Kompetenzen für eine erfolgreiche Qualifizierung auch im Rahmen Berufsvorbereitender Bildungsmaßnahmen (§§ 61, 61a SGB III) noch nicht in Betracht kommen. Dieser Personenkreis soll für eine berufliche Qualifizierung motiviert und stabilisiert werden.

 

Notwendige Voraussetzungen/ Zielgruppe

Jugendliche bzw. junge Erwachsene unter 25 Jahren, die

  • vielfältige und schwerwiegende Hemmnisse insbesondere im Bereich Motivation/Einstellungen, Schlüsselqualifikationen und sozialer Kompetenzen aufweisen und auf andere Weise nicht erreicht werden können, um sie für eine berufliche Qualifizierung zu motivieren und schrittweise heranzuführen,
  • die allgemeine Schulpflicht erfüllt haben,
  • über keine berufliche Erstausbildung verfügen und

wegen der in ihrer Person liegenden Gründe ohne diese Förderung nicht bzw. noch nicht eingegliedert werden können.

 

Dauer des Angebotes
6 Monate; evtl. bis zu 12 Monaten

 

Gesetzliche Grundlagen
§ 46 (1) S.1 Nr.1 SGBIII, § 16 (1) SGB II i.V.m. § 46 (1) S.1 Nr.1 SGB III
 

 

Arbeitsgelegenheiten in der Mehraufwandsvariante (AGH MAE)

Heranführung an den allgemeinen Arbeits- und Ausbildungsmarkt, Förderung der sozialen Integration/sozialen Teilhabe, Gewinnung von Erkenntnissen über Eignungs- u. Interessenschwerpunkte, Qualifikation, Steigerung der Motivation u. Arbeitsbereitschaft.  Die Tätigkeit muss im öffentlichen Interesse liegen und zusätzlich sein.

 

Zielgruppe
Erwerbsfähige Leistungsberechtige von Arbeitslosengeld II, vorrangig für arbeitsuchende Jugendliche mit multiplen Vermittlungshemmnissen.

 

Dauer des Angebotes
Der zeitliche Umfang der AGH MAE ist unter Berücksichtigung der Erforderlichkeit im Einzelfall festzulegen.

 

Ergebnis
Teilnahmebescheinigung erfolgreich absolvierter Qualifizierungsmodule

 

Finanzielle Aspekte
Während der Teilnahme erhält der erwerbsfähige Leistungsberechtigte zzgl. zum Arbeitslosengeld II eine angemessene Mehraufwandsentschädigung.

 

Wichtige Zusatzinformationen
Öffentlich geförderte Beschäftigung nach dem SGB II ist unter Berücksichtigung des § 3 Abs. 1 Satz 3 SGB II immer nachrangig gegenüber Vermittlung in Arbeit oder Ausbildung, Qualifizierung und anderen Eingliederungsinstrumenten und dürfen Maßnahmen der Berufsausbildung, der Berufsvorbereitung oder der beruflichen Weiterbildung nicht ersetzen oder unterlaufen.

Angebote der Jugendhilfe (SGB VIII)
Angebot Beschreibung
sozialpädagogisch begleitete Berufsvorbereitung im Rahmen der Jugendhilfe

Sozialpädagogische begleitete Berufsvorbereitung als Jugendhilfeleistung hat das vorrangige, aber nicht ausschließliche Ziel der Aufnahme einer Berufsausbildung. Sie kann auch der Qualifizierung zur beruflichen Eingliederung dienen.
 

Die sozialpädagogische Hilfestellung und berufliche Förderung erfolgt insbesondere durch:

  • berufsfeldbezogene zielorientierte Kompetenzermittlung
  • Weiterentwicklung der Schlüsselqualifikationen und Vermittlung von grundlegenden Arbeitstechniken im jeweiligen Berufsfeld
  • Stärkung der beruflichen und sozialen Handlungskompetenzen
  • Vorbereitung auf den allgemeinen Arbeitsmarkt durch die Orientierung fachpraktischen Unterweisung an Qualifizierungsbausteinen im Sinne von § 69 BbiG und der BAVBVO
  • Heranführung an die Anforderungen des 1. Arbeitsmarktes durch betriebliche Praktika
  • Hilfestellung bei der Vermittlung bzw. beim Übergang in Ausbildung oder Berufstätigkeit
  • Koordination der Lerninhalte von fachpraktischer und schulisch-theoretischer Förderung
  • Leistungen der sozialpädagogischen Betreuung, v. a. Beratung und Begleitung bei der Bewältigung der Aufgaben der Lebensgestaltung und des Alltags

 

Zielgruppe/ Notwendige Voraussetzungen
Junge Menschen mit festgestelltem Jugend(berufs)hilfebedarf (in der Regel im Alter von 16 bis 21 Jahren) am Übergang Schule- Beruf,  deren Berufswahlprozess weitestgehend abgeschlossen ist, die aber im Rahmen der Ausbildungs- und beschäftigungsvorbereitenden Qualifizierung einen erhöhten Unterstützungsbedarf an sozialpädagogischen Hilfen haben. Darüber hinaus benötigen sie Hilfen bei der Vorbereitung auf eine selbstständige Lebensführung. Sie verfügen nicht über eine berufliche Ausbildung.

 

Zugang/Vermittlung zum Angebot
Der/die Mitarbeiter/in des Jugendamtes muss bei der/dem Jugendlichen individuellen Hilfebedarf, d.h. einen erhöhten Unterstützungsbedarf an sozialpädagogischer Hilfe festgestellt haben.

 

Dauer des Angebotes
6-10 Monate
 

Ergebnis

  • Vorbereitung auf eine Berufsausbildung oder qualifizierte Beschäftigung
  • Verbesserung der Schulbildung

 

Lernorte
An welchen Lernorten das Angebot umgesetzt wird, ist abhängig von der Ausrichtung des jeweiligen Angebotes.

 

Status
Maßnahme-Teilnehmer/in

 

Finanzielle Aspekte
Zahlung eines anrechnungsfreien Unterhaltsbeitrages, max. i.d.H. der Beihilfe bei den BvB nach SGB III. Es erfolgt eine Vergütung von ca. 220 € monatlich.
 

Wichtige Zusatzinformationen
Die Jugend(berufs)hilfe ist eine individuelle Leistung, die nach individueller Bedarfsprüfung der Notwendigkeit und Geeignetheit gewährt wird.
In besonderen Einzelfällen können im Hilfeplanverfahren konkret festgelegte individuelle Zusatzleistungen vereinbart werden. Erforderlichenfalls soll der Förderunterricht individuell und einzeln bzw. in Kleingruppen erbracht werden.

 

Weitere Informationen hier

Weitere Angebote
Angebot Beschreibung
Ausbildung in Sicht (AiS)

Junge Menschen bis 25 Jahren mit Migrationshintergrund können sich auf eine Ausbildung vorbereiten und/oder einen Schulabschluss erwerben. In Ausnahmefällen (Anrechnung von Kindererziehungszeiten) können auch Migrantinnen über 25 Jahre teilnehmen.

 

Zielgruppe/Notwendige Voraussetzungen
Der/ Die Jugendliche hat Migrationshintergrund und ist max. 25 (in Ausnahmefällen 27) Jahre alt.
Der/ Die Jugendliche ist gegenwärtig kein/e Teilnehmer/in an Angeboten des SGB II, SGB III oder SGB VIII.

 

Dauer des Angebotes
6 Monate (in begründeten Fällen bis 12 Monate)

 

Zugang/Vermittlung zum Angebot
Der/ Die Mitarbeiter/in des Jobcenters vermittelt in das Angebot oder offener Zugang.

 

Ergebnis

  • Erprobung in mehreren Berufsfeldern
  • betriebliche Praxiserfahrung
  • ggf. Erwerb des (erweiterten) Hauptschulabschlusses bzw. des mittleren Schulabschlusses

 

Lernorte
Bildungsdienstleister UND Unternehmen (mehrwöchige Praktika)

 

Status
Teilnehmer/in in AiS

 

Finanzielle Aspekte
Die Eltern haben Anspruch auf Kindergeld.

 

Wichtige Zusatzinformationen
Die Angebote sind in der Regel modular aufgebaut, sehen Sprachförderung und sozialpädagogische Begleitung vor.

 

Weitere Informationen finden Sie unter www.ausbildung-in-sicht.de

Bezirkliche Angebote bzw. Adressen

Weitere spezielle Angebotsformen in den Bezirken sind auf die regionalen Anforderungen und Strukturen ausgerichtet und gelten nicht Berlinweit.

Manche Angebote fallen unter mehrere Rechtskreise und konnten nicht den obigen Angeboten zugeordnet werden.

Beides finden Sie in der Detailansicht.

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